Energie und Kommunikation sind die fundamentalen Säulen der Zivilisation. Kommunikation – und dazu gehört auch Bildung – ist Voraussetzung dafür, komplexe Dinge zu tun. Fehlt Energie, dann sind Wirtschaft, Nahrungsversorgung und tägliche Daseinsvorsorge sofort massiv gefährdet.
Besonders in den letzten Jahren haben wir wiederholt erlebt, wie problematisch es ist, von ständigen Lieferungen aus Drittstaaten abhängig zu sein:
- Sei es Erdgas aus Russland
- Öl aus dem Persischen Golf
- LNG (Flüssigerdgas) aus den USA
- und auch Uran, bei welchem der Weltmarkt von Russland dominiert wird. [1]
Egal, ob „nur“ ein Lieferweg blockiert wird, oder die Abhängigkeit direkt als Druckmittel verwendet wird, die Souveränität Europas wird so gefährdet. Und obwohl diese Lektion nun schon mehrfach erteilt wurde, scheint es immer noch so, als wenn eine Mehrheit nach dem Prinzip „bisher ging es immer noch irgendwie“ weiter machen will. Also genau damit wovon eigentlich längst bekannt ist, dass es weder sicher ist noch auf Dauer funktioniert.
Mehrdimensionale Fahrlässigkeit
Eine Kritik an der Energiewende ist, dass wir damit von China abhängig wären. Das ist teilweise richtig, es ist letztlich ein politisches Versäumnis, dass wir in Europa keine ausreichende PV-Industrie und Batteriefertigung haben. Sowohl die Rohstoffe als auch das Know How sind in Europe vorhanden, nur gegen die chinesische Dumping-Politik fehlt eine Absicherung.
Wechselrichter und andere Leistungselektronik sind dagegen etwas, bei dem Europa stark ist. Auch hier wäre eine teilweise Abschottung, um Cyberangriffe zu verhindern, eine politische Aufgabe. Der Cyber Resilience Act wäre ein Mechanismus, den man dazu nutzen könnte unsichere Netzkomponenten vom europäischen Markt fern zu halten.
Fossile Energieträger und Uran sind in Europa nur begrenzt vorhanden. Uran sogar so wenig, dass ein Abbau wirtschaftlich kaum möglich ist und die resultierende Betriebsdauer minimal wäre.
Somit ist die Energiepolitik in Europa bezogen auf den Sicherheitsaspekt praktisch flächendeckend fahrlässig und bezüglich Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit erst recht.
Erpressbarkeit
Russland hat mit Erdgas und Erdöl deutlich vorgemacht, wie Einfluss genommen werden kann auf Europäische Politik. Nach wie vor ist diese Abhängigkeit nicht eliminiert worden und es wird auch nicht möglich sein, diese zu brechen, ohne die Nutzung von Erdgas und Erdöl weitgehend zu substituieren. Wir sollten uns auch nicht der Illusion hingeben, dass durch die Sanktionen gegen Russland in Europa kein Gas und Öl aus Russland mehr ankäme, im Zweifelsfall wird es zuvor weiterverarbeitet oder einfach ein paar mal umgeladen auf dem Weg.
Hinzu kommt, dass Öl und Gasproduktion begrenzt sind. Wer von einem Lieferanten nichts will oder bekommt, muss auf andere ausweichen. Eine Verknappung auf dem Weltmarkt wird uns auf jeden Fall treffen, egal wer der eigentliche Lieferant ist. Werden Öl und Gas knapp, dann wird beliefert, wer mehr zahlt.
Die USA unter Trump haben deutlich gezeigt, dass auch sie kein verlässlicher Partner sind. Mittlerweile gibt es offene Drohungen die LNG-Lieferungen einzustellen, wenn Europa nicht seine Umweltstandards verwässert. [2]
Ähnlich sieht es auch bei Uran aus. Frankreich hat in den letzten Jahren in Afrika deutlich an Einfluss verloren, insbesondere in den Staaten, aus denen bisher das Uran kam. [3]
Völlig unverantwortlich sind Projekte wie in Ungarn, wo mit Paks 5 der Bau eines russischen Reaktors begonnen wurde. Das Projekt ist noch ein Überbleibsel von Viktor Orbans Regierung. Man kann der neuen Regierung nur raten, einen Weg zu finden, um aus diesem Vertrag auszusteigen. [4]
Folgen von Lieferstopps
Wird der Nachschub an fossilen Energieträgern gestört, dann sind die Folgen unmittelbar. Preise steigen und bei einer längeren Verknappung muss der Verbrauch reduziert werden. Deutlich zu sehen war das 2022 und in diesem Jahr an den Tankstellen.
Bei Uran dauert die Reaktion länger, da auch die Verarbeitungskette deutlich länger ist, die Brennstäbe nur im jährlichen Rhythmus getauscht werden und meistens Vorräte bestehen. Die Störung trifft also viel langsamer ein, ist aber auch schwerer zu beheben, da die weltweite Produktionskapazität deutlich begrenzt ist und neue Quellen kaum zu erschließen sind. Alleine das Auffahren einer Mine kostet mehrere Jahre.
Weitaus weniger dramatisch ist eine Unterbrechung bei der Lieferung von Komponenten für Erneuerbare Energien. Die vorhandenen Systeme hören nicht einfach auf zu funktionieren, ihr Betrieb wird auch nicht teurer, behindert wird nur der weitere Ausbau. Zu sehen war das auch daran, dass der Börsenstrompreis auf die Schließung der Straße von Hormus nicht reagiert hat. [5]
Geisterfahrer
Die deutsche Regierung betätigt sich energiepolitisch aktuell als Geisterfahrer. Als wenn gar nichts gelernt wurde, setzt sie auf einen wieder verstärkten Einsatz von fossilen Energieträgern, faselt von „hocheffizienten Verbrennern“ und tut alles dafür, unsere Abhängigkeit noch höher zu treiben. Statt der wirklich sinnvollen Speicher sollen Gaskraftwerke gebaut werden, also genau das, wovon wir schon mehrfach erlebt haben, dass es problematisch ist.
Dazu kommt, dass ein Gaskraftwerk nicht bei Erzeugungsspitzen hilft. Speicher dagegen sind in der Lage, die Erzeugungsspitzen zu verschieben, so dass der Einsatz fossiler Energieträger reduziert werden kann. Kalifornien zeigt dies sehr deutlich, dort werden Gaskraftwerke durch Batteriespeicher aus dem Markt verdrängt. [6]
Erdgas als Brücke?
Erdgas und die flüssige Variante LNG werden oft als Brückentechnologie zu den Erneuerbaren angepriesen. Tatsächlich ist das Zeitfenster dafür vorbei. Technologisch und auch geostrategisch. Das sah vor einem Jahrzehnt teilweise noch etwas anders aus, ist aber Schnee von gestern.
So wie alle fossilen Energieträger macht Erdgas von ständigen Lieferungen abhängig und die Nische im Strommarkt, die klassisch von Gaskraftwerken besetzt wird, füllt sich zunehmend mit Speichern, die viel universeller sind und keinen ständigen Nachschub an Rohstoffen benötigen.
Nukular?
Auch nicht sinnvoll ist der Kurs den z.B. Frankreich und Belgien fahren. Trotz steigendem Anteil an EE im Netz, will man an der Atomkraft festhalten. Dabei wird wieder der Mythos erzählt, dass sich das gut ergänzen würde.
Tatsächlich sind Erneuerbare und Atomkraft inkompatibel. Rein theoretisch lassen sich Atomkraftwerke gut regeln. In der Praxis aber nicht. Dafür gibt es mehrere Gründe. Der Lastwechsel ist schlecht für die Anlagen, durch Änderungen von Druck und Temperatur werden sie gestresst, was die Lebensaduer verkürzt. Das ist gerade bei der alternden Kraftwerksflotte in Frankreich ein Problem.
Dazu kommt, dass die Lastwechsel auch nukleartechnisch nicht beliebig erfolgen können. Ein Reaktor macht nur eine gewisse Modulation in einem Zeitraum mit, bevor es zu Problemen durch die Anhäufung von Isotopen kommt, die je nach Reaktortyp unterschiedlich gravierend sind. [7]
Auch wirtschaftlich ist der Lastfolgebetrieb von Atomkraftwerken nur bedingt tragfähig. Die ohnehin teuren Anlagen werden so pro kWh noch teurer und anfälliger für Wartungen. Das Ergebnis ist, dass in Frankreich [8] und Spanien [9] die Reaktoren nicht ausreichend auf den schnell steigenden Anteil von PV-Strom reagieren.
Neue Atomkraftwerke sind auch kaum im Bau, im Gegensatz zu der immer wieder behaupteten „Renaissance der Kernkraft“. Laut der Liste der IAEA [10] sind angeblich 73 AKW im Bau, aber 2/3 davon sind nur in „Planung“, keineswegs rollen da die Bagger. Viele dieser Projekte werden erst in ferner Zukunft oder nie in Betrieb gehen. Überhaupt sind das bestenfalls Größenordnungen, die sich mit dem wöchentlichen Zubau von Solarenergie (aktuell ca. 2 GWpeak pro Tag) vergleichen lassen. Insgesamt halten sich die AKW, die (wenn wie geplant gebaut wird!) in den nächsten Jahren neu ans Netz gehen und jene, die vom Netz genommen werden, recht genau die Waage.
In Europa gibt es hauptsächlich solche Kuriositäten wie Hinkley Point C in UK, das bereits bei mindestens 56 Mrd € für zwei Reaktoren angekommen ist [11], oder Mochovece 4 in der Slowakei das nach 32 Jahren Bauzeit langsam fertig wird [12].
Weltweit werden Atomkraftwerke hauptsächlich in totalitären Staaten gebaut. Die gehypten SMR (Small Modular Reactors) zeichnen sich durch explodierende Kosten und gescheiterte Projekte aus. Es ist einfach unlogisch, dass man eine im großem Maßstab nicht wirtschaftliche Anlage durch Herunterskalieren wirtschaftlich machen könnte. Und sollte sich wirklich in den nächsten 10 Jahren zeigen, dass es interessante neue, wirklich funktionale und günstige Varianten gäbe, so würden diese frühestens in 20 Jahren in größerem Maßstab einsatzbereit sein, also viel zu spät, denn bis dahin werden z.B. Solar und Batterien nochmals weitaus günstiger sein.
Und egal wie man es dreht, es bleibt das Problem, dass Europa praktisch kein eigenes Uran hat. Damit bleiben wir abhängig und erpressbar. Bei einem Jahresbedarf von rund 13.000 t Uran sind eigene Produktion im kleinen dreistelligen Tonnen-Bereich und nicht genau erfasste Vorkommen von vielleicht 300.000 t keine Perspektive für eine sichere Versorgung. [13] [14] [15]
Flucht nach vorne
Energieversorgung, die von ständigem Nachschub an Verbrauchsmaterial abhängt, ist nicht sicher. Sie macht uns erpressbar, liefert uns einem ständigen Preisdruck aus und hinzu kommen massive Umweltbelastungen.
Die Konsequenz kann also nur sein, dass wir uns davon unabhängig machen, und uns unsere Energiesouveränität zurück holen. Nicht die Energiewende ist der falsche Weg, sondern der Versuch einer Kehrtwende zurück in ein fossil/nukleares Zeitalter.
Dazu spricht auch die Verfügbarkeit der Rohstoffe eine klare Sprache.
Uran
Die weltweit bekannten Uranreserven werden zwar gerne als immens groß dargestellt, dabei wird aber unterschlagen, dass sich der Großteil davon aus sehr kleinen Vorkommen zusammensetzt, die größtenteils auch nicht hinreichend geologisch untersucht sind, um ihre tatsächliche Größe und Abbaubarkeit zu erfassen.
Bei einem aktuellen jährlichen weltweiten Verbrauch von ca. 60.000 t beträgt die Förderung aber nur ca. 50.000 t. Die Differenz wird aus Lagerbeständen, u.a. aus abgerüsteten Atomwaffen, gedeckt. Hier besteht also gar keine Reserve bei Engpässen und für weiteren Ausbau.
Die Uranvorkommen in Europa sind relativ klein und die aktuelle Förderung ist vernachlässigbar. Die großen Vorkommen in Deutschland und Frankreich sind bereits ausgebeutet.
Und über die weltweite Uranproduktion hat Russland etwa bei der Hälfte direkte oder indirekte Kontrolle. Von etwas über 60.000 t Kapazität für die Anreicherung von Uran sind 27.100 t in russischem Besitz [16]. Das alleine stellt schon einen erheblichen Flaschenhals dar.
Bei der Förderung von Uranerz hat aktuell Kasachstan den Spitzenplatz. Mit ca. 20.000 t pro Jahr sind das rund 40% der Weltproduktion. Aufgrund der geografischen Lage (ohne Zugang zum Meer sind Russland oder China die sinnvollsten Transportwege) und der fehlenden Kapazitäten für die Anreicherung ist der Zugang für internationale Verbraucher ziemlich unsicher. Dabei hilft es auch nicht, dass Rosatom sich aus Kasachstan zurückzieht, denn deren Platz übernimmt China.
Die Versorgung mit Uran ist also signifikant von Russland und China abhängig, ohne Aussichten, dies in irgend einer Weise verändern zu können, da Europa keine ausreichenden eigenen Vorkommen hat.
Seltene Erden
Die Seltenen Erden werden häufig als vermeintlicher Showstopper für den Ausbau der Erneuerbaren Energien genannt. Tatsächlich spielen sie aber keine so große Rolle. Benötigt werden Seltene Erden primär für die Magnete in Generatoren und Elektromotoren. Dort werden sie aber nicht verbraucht. Eine Lieferunterbrechung lässt einen bestehenden Magneten nicht verschwinden. Und Generatoren können auch ohne Dauermagnete gebaut werden, als sogenannte fremderregte Generatoren, bei denen Elektromagnete das Feld erzeugen. Die Effizienz ist etwas geringer, aber die Abhängigkeit von Seltenerdmagneten fällt weg.
Der Name ist auch irreführend. Seltene Erden sind so benannt, weil man dachte sie seien selten, als sie entdeckt wurden. Tatsächlich sind sie an vielen Orten zu finden und auch in Europa gibt es signifikante Vorkommen, die aber bisher nicht erschlossen wurden. [17]
Der Weltmarkt für Seltene Erden ist von China strategisch besetzt worden, die in der Spitze ca. 95% der Weltproduktion geliefert haben und durch Dumping alle Konkurrenten kaputtgemacht hatten. Nachdem die strategische Bedeutung klar geworden ist, sind in diversen Ländern neue Produktionen etabliert worden. Der Weltmarktanteil Chinas ist unter 70% gefallen und fällt schnell weiter. Ein Engpass ist die Weiterverarbeitung, wo China noch sehr weit vorne liegt.
Besonders stark entwickelt sich Australien, wo der deutsche Rohstoffonds gerade bei Arafura Resources Ltd. eingestiegen ist, einem Unternehmen, das eines der größten Vorkommen an Seltenen Erden besitzt und aktuell beginnt, seine Produktion aufzubauen. [18]
Die Australische Lynas Corp. liefert bereits ca. 10% des Weltmarktbedarfs an Seltenen Erden und hat grade ihre Produktionskapazität verdoppelt [19].
Lithium
Lithium ist nicht selten, alleine Deutschland hat drei große Vorkommen, die sich in der Erschließung befinden. Dazu kommt, dass die Zellen für stationäre Speicher zunehmend auf Natrium basieren. Ebenso sind Redox-Flow Batterien im Vormarsch, die sich insbesondere für längere Speicherzeiträume gut eignen. Im Bereich der Flowzellen ist mit CMBlue einer der weltweit führenden Hersteller in Deutschland ansässig.
Seltene Erden sind entgegen der häufig erzählten Urban Legend nicht in Batterien enthalten, abgesehen von wenigen, sehr exotischen Varianten, die keine Marktrelevanz haben.
Selber machen
Europa ist technologisch stark. Die weltweite Halbleiterindustrie fertigt ohne Europa nicht auf dem aktuellen Stand der Technik, denn sowohl die Technologie für die höchsten Auflösungen, als auch für das reinste Silizium kommen aus Europa.
Wir haben nicht viel Öl, Gas und Uran, aber wir haben die Rohstoffe, die wir für High-Tech brauchen und wir haben das Know How dafür, sowie die industrielle Basis. Es gibt keine physischen Gründe, warum wir nicht in Europa eine weltklasse Fertigung für Erneuerbare Energien und Speicher aufbauen sollten. Noch dazu sind Solarenergie und Speicher die günstigste Form der Energiegewinnung, gefolgt von Onshore Windkraft. Und diese Energieformen lassen sich auch viel schneller aufbauen und skalieren als fossile oder nukleare Optionen.
Sichtweise der Piraten weltweit
Die deutsche Piratenpartei ist in Ihrer Sichtweise bereits seit vielen Jahren konsequent in ihrer Beurteilung der Situation und in den vorgeschlagenen Maßnahmen.
[20, 21]
Auch unsere Schwesterparteien sind nahezu einheitlich für dieselben Maßnahmen, wie im gemeinsamen Wahlprogramm zur Europawahl abgestimmt.
[22]
Und die Piraten in Tschechien sprechen sich gerade dieser Tage in einem „Manifest zur Energiesicherheit“ u.a. für einen schnellen Ausbau der Erneuerbaren unter Einbeziehung der Bürger aus und sehen die Notwendigkeit, sich vom Import von Energierohstoffen unabhängig zu machen, da diese ein Risiko für die Sicherheit sind und unkalkulierbare Kosten nach sich ziehen.
[23]
Fazit
Wir sind gut in Technologie, Automatisierung und Effizienz, wir können ganz vorne mitspielen, wir müssen nur wollen und uns von alten Geschäftsmodellen und deren Lobbyisten lösen!
Wem also Sicherheit für Europa wirklich wichtig ist, für den sind Öl, Gas, Kohle und Uran Auslaufmodelle.
Quellen:
[1] https://www.ardmediathek.de/video/die-nuklearfalle/die-nuklearfalle-putins-deals-mit-dem-westen/mdr/Y3JpZDovL21kci5kZS9zZW5kdW5nLzI4MjA0MC81MzEyMzEtNTExMTc3
[2] https://www.reuters.com/business/energy/us-demands-europe-field-energy-2026-02-20/
[3] https://euractiv.com/de/news/frankreichs-schwindender-einfluss-in-afrika/
[4] https://pris.iaea.org/PRIS/CountryStatistics/ReactorDetails.aspx?current=1076
[5] https://www.fr.de/wirtschaft/erneuerbare-halten-trotz-gaskrise-strompreis-stabil-merz-ministerin-raeumt-ein-zr-94267138.html
[6] https://kleinmanenergy.upenn.edu/commentary/blog/replacing-californias-peaker-plants-with-long-duration-energy-storage/
[7] https://de.wikipedia.org/wiki/Xenonvergiftung
[8] https://www.energy-charts.info/charts/power/chart.htm?c=FR&l=de
[9] https://www.energy-charts.info/charts/power/chart.htm?c=ES&l=de&week=22
[10] https://pris.iaea.org/pris/home.aspx
[11] https://de.wikipedia.org/wiki/Kernkraftwerk_Hinkley_Point
[12] https://www.nucnet.org/news/hot-functional-testing-begins-at-slovakia-s-mochovce-4-nuclear-plant-3-2-2025
[13] https://nucleus.iaea.org/sites/connect/UPCpublic/Documents/Uranium%202022_%20Resources,%20Production%20and%20Demand.pdf
[14] https://www-pub.iaea.org/MTCD/Publications/PDF/WOR_URA_web.pdf
[15] https://de.wikipedia.org/wiki/Uran/Tabellen_und_Grafiken
[16] https://world-nuclear.org/information-library/nuclear-fuel-cycle/conversion-enrichment-and-fabrication/uranium-enrichment
[17] https://de.wikipedia.org/wiki/Metalle_der_Seltenen_Erden
[18] https://www.bundeswirtschaftsministerium.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2026/04/20260401-rohstofffonds-beteiligt-sich-am-australischen-nolans-projekt-zur-sicherung-seltener-erden.html
[19] https://lynasrareearths.com/
[20] https://wiki.piratenpartei.de/Parteiprogramm#Energiepolitik
[21] https://wiki.piratenpartei.de/Bundestagswahl_2025/Wahlprogramm#Energiepolitik
[22] https://europa2024.piratenpartei.de/wahlprogramm/umwelt-klima-und-energie/
[23] https://www.pirati.cz/jak-pirati-pracuji/pirati-predstavili-manifest-energeticke-bezpecnosti-chteji-snizit-zavislost-na-dovozu-a-zlevnit-zivot-lidem/
Das Titelbild wurde mit Grok erstellt.
Energie und Kommunikation sind die fundamentalen Säulen der Zivilisation. Kommunikation – und dazu gehört auch Bildung – ist Voraussetzung dafür, komplexe Dinge zu tun. Fehlt Energie, dann sind Wirtschaft, Nahrungsversorgung und tägliche Daseinsvorsorge sofort massiv gefährdet.
Besonders in den letzten Jahren haben wir wiederholt erlebt, wie problematisch es ist, von ständigen Lieferungen aus Drittstaaten abhängig zu sein:
Egal, ob „nur“ ein Lieferweg blockiert wird, oder die Abhängigkeit direkt als Druckmittel verwendet wird, die Souveränität Europas wird so gefährdet. Und obwohl diese Lektion nun schon mehrfach erteilt wurde, scheint es immer noch so, als wenn eine Mehrheit nach dem Prinzip „bisher ging es immer noch irgendwie“ weiter machen will. Also genau damit wovon eigentlich längst bekannt ist, dass es weder sicher ist noch auf Dauer funktioniert.
Mehrdimensionale Fahrlässigkeit
Eine Kritik an der Energiewende ist, dass wir damit von China abhängig wären. Das ist teilweise richtig, es ist letztlich ein politisches Versäumnis, dass wir in Europa keine ausreichende PV-Industrie und Batteriefertigung haben. Sowohl die Rohstoffe als auch das Know How sind in Europe vorhanden, nur gegen die chinesische Dumping-Politik fehlt eine Absicherung.
Wechselrichter und andere Leistungselektronik sind dagegen etwas, bei dem Europa stark ist. Auch hier wäre eine teilweise Abschottung, um Cyberangriffe zu verhindern, eine politische Aufgabe. Der Cyber Resilience Act wäre ein Mechanismus, den man dazu nutzen könnte unsichere Netzkomponenten vom europäischen Markt fern zu halten.
Fossile Energieträger und Uran sind in Europa nur begrenzt vorhanden. Uran sogar so wenig, dass ein Abbau wirtschaftlich kaum möglich ist und die resultierende Betriebsdauer minimal wäre.
Somit ist die Energiepolitik in Europa bezogen auf den Sicherheitsaspekt praktisch flächendeckend fahrlässig und bezüglich Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit erst recht.
Erpressbarkeit
Russland hat mit Erdgas und Erdöl deutlich vorgemacht, wie Einfluss genommen werden kann auf Europäische Politik. Nach wie vor ist diese Abhängigkeit nicht eliminiert worden und es wird auch nicht möglich sein, diese zu brechen, ohne die Nutzung von Erdgas und Erdöl weitgehend zu substituieren. Wir sollten uns auch nicht der Illusion hingeben, dass durch die Sanktionen gegen Russland in Europa kein Gas und Öl aus Russland mehr ankäme, im Zweifelsfall wird es zuvor weiterverarbeitet oder einfach ein paar mal umgeladen auf dem Weg.
Hinzu kommt, dass Öl und Gasproduktion begrenzt sind. Wer von einem Lieferanten nichts will oder bekommt, muss auf andere ausweichen. Eine Verknappung auf dem Weltmarkt wird uns auf jeden Fall treffen, egal wer der eigentliche Lieferant ist. Werden Öl und Gas knapp, dann wird beliefert, wer mehr zahlt.
Die USA unter Trump haben deutlich gezeigt, dass auch sie kein verlässlicher Partner sind. Mittlerweile gibt es offene Drohungen die LNG-Lieferungen einzustellen, wenn Europa nicht seine Umweltstandards verwässert. [2]
Ähnlich sieht es auch bei Uran aus. Frankreich hat in den letzten Jahren in Afrika deutlich an Einfluss verloren, insbesondere in den Staaten, aus denen bisher das Uran kam. [3]
Völlig unverantwortlich sind Projekte wie in Ungarn, wo mit Paks 5 der Bau eines russischen Reaktors begonnen wurde. Das Projekt ist noch ein Überbleibsel von Viktor Orbans Regierung. Man kann der neuen Regierung nur raten, einen Weg zu finden, um aus diesem Vertrag auszusteigen. [4]
Folgen von Lieferstopps
Wird der Nachschub an fossilen Energieträgern gestört, dann sind die Folgen unmittelbar. Preise steigen und bei einer längeren Verknappung muss der Verbrauch reduziert werden. Deutlich zu sehen war das 2022 und in diesem Jahr an den Tankstellen.
Bei Uran dauert die Reaktion länger, da auch die Verarbeitungskette deutlich länger ist, die Brennstäbe nur im jährlichen Rhythmus getauscht werden und meistens Vorräte bestehen. Die Störung trifft also viel langsamer ein, ist aber auch schwerer zu beheben, da die weltweite Produktionskapazität deutlich begrenzt ist und neue Quellen kaum zu erschließen sind. Alleine das Auffahren einer Mine kostet mehrere Jahre.
Weitaus weniger dramatisch ist eine Unterbrechung bei der Lieferung von Komponenten für Erneuerbare Energien. Die vorhandenen Systeme hören nicht einfach auf zu funktionieren, ihr Betrieb wird auch nicht teurer, behindert wird nur der weitere Ausbau. Zu sehen war das auch daran, dass der Börsenstrompreis auf die Schließung der Straße von Hormus nicht reagiert hat. [5]
Geisterfahrer
Die deutsche Regierung betätigt sich energiepolitisch aktuell als Geisterfahrer. Als wenn gar nichts gelernt wurde, setzt sie auf einen wieder verstärkten Einsatz von fossilen Energieträgern, faselt von „hocheffizienten Verbrennern“ und tut alles dafür, unsere Abhängigkeit noch höher zu treiben. Statt der wirklich sinnvollen Speicher sollen Gaskraftwerke gebaut werden, also genau das, wovon wir schon mehrfach erlebt haben, dass es problematisch ist.
Dazu kommt, dass ein Gaskraftwerk nicht bei Erzeugungsspitzen hilft. Speicher dagegen sind in der Lage, die Erzeugungsspitzen zu verschieben, so dass der Einsatz fossiler Energieträger reduziert werden kann. Kalifornien zeigt dies sehr deutlich, dort werden Gaskraftwerke durch Batteriespeicher aus dem Markt verdrängt. [6]
Erdgas als Brücke?
Erdgas und die flüssige Variante LNG werden oft als Brückentechnologie zu den Erneuerbaren angepriesen. Tatsächlich ist das Zeitfenster dafür vorbei. Technologisch und auch geostrategisch. Das sah vor einem Jahrzehnt teilweise noch etwas anders aus, ist aber Schnee von gestern.
So wie alle fossilen Energieträger macht Erdgas von ständigen Lieferungen abhängig und die Nische im Strommarkt, die klassisch von Gaskraftwerken besetzt wird, füllt sich zunehmend mit Speichern, die viel universeller sind und keinen ständigen Nachschub an Rohstoffen benötigen.
Nukular?
Auch nicht sinnvoll ist der Kurs den z.B. Frankreich und Belgien fahren. Trotz steigendem Anteil an EE im Netz, will man an der Atomkraft festhalten. Dabei wird wieder der Mythos erzählt, dass sich das gut ergänzen würde.
Tatsächlich sind Erneuerbare und Atomkraft inkompatibel. Rein theoretisch lassen sich Atomkraftwerke gut regeln. In der Praxis aber nicht. Dafür gibt es mehrere Gründe. Der Lastwechsel ist schlecht für die Anlagen, durch Änderungen von Druck und Temperatur werden sie gestresst, was die Lebensaduer verkürzt. Das ist gerade bei der alternden Kraftwerksflotte in Frankreich ein Problem.
Dazu kommt, dass die Lastwechsel auch nukleartechnisch nicht beliebig erfolgen können. Ein Reaktor macht nur eine gewisse Modulation in einem Zeitraum mit, bevor es zu Problemen durch die Anhäufung von Isotopen kommt, die je nach Reaktortyp unterschiedlich gravierend sind. [7]
Auch wirtschaftlich ist der Lastfolgebetrieb von Atomkraftwerken nur bedingt tragfähig. Die ohnehin teuren Anlagen werden so pro kWh noch teurer und anfälliger für Wartungen. Das Ergebnis ist, dass in Frankreich [8] und Spanien [9] die Reaktoren nicht ausreichend auf den schnell steigenden Anteil von PV-Strom reagieren.
Neue Atomkraftwerke sind auch kaum im Bau, im Gegensatz zu der immer wieder behaupteten „Renaissance der Kernkraft“. Laut der Liste der IAEA [10] sind angeblich 73 AKW im Bau, aber 2/3 davon sind nur in „Planung“, keineswegs rollen da die Bagger. Viele dieser Projekte werden erst in ferner Zukunft oder nie in Betrieb gehen. Überhaupt sind das bestenfalls Größenordnungen, die sich mit dem wöchentlichen Zubau von Solarenergie (aktuell ca. 2 GWpeak pro Tag) vergleichen lassen. Insgesamt halten sich die AKW, die (wenn wie geplant gebaut wird!) in den nächsten Jahren neu ans Netz gehen und jene, die vom Netz genommen werden, recht genau die Waage.
In Europa gibt es hauptsächlich solche Kuriositäten wie Hinkley Point C in UK, das bereits bei mindestens 56 Mrd € für zwei Reaktoren angekommen ist [11], oder Mochovece 4 in der Slowakei das nach 32 Jahren Bauzeit langsam fertig wird [12].
Weltweit werden Atomkraftwerke hauptsächlich in totalitären Staaten gebaut. Die gehypten SMR (Small Modular Reactors) zeichnen sich durch explodierende Kosten und gescheiterte Projekte aus. Es ist einfach unlogisch, dass man eine im großem Maßstab nicht wirtschaftliche Anlage durch Herunterskalieren wirtschaftlich machen könnte. Und sollte sich wirklich in den nächsten 10 Jahren zeigen, dass es interessante neue, wirklich funktionale und günstige Varianten gäbe, so würden diese frühestens in 20 Jahren in größerem Maßstab einsatzbereit sein, also viel zu spät, denn bis dahin werden z.B. Solar und Batterien nochmals weitaus günstiger sein.
Und egal wie man es dreht, es bleibt das Problem, dass Europa praktisch kein eigenes Uran hat. Damit bleiben wir abhängig und erpressbar. Bei einem Jahresbedarf von rund 13.000 t Uran sind eigene Produktion im kleinen dreistelligen Tonnen-Bereich und nicht genau erfasste Vorkommen von vielleicht 300.000 t keine Perspektive für eine sichere Versorgung. [13] [14] [15]
Flucht nach vorne
Energieversorgung, die von ständigem Nachschub an Verbrauchsmaterial abhängt, ist nicht sicher. Sie macht uns erpressbar, liefert uns einem ständigen Preisdruck aus und hinzu kommen massive Umweltbelastungen.
Die Konsequenz kann also nur sein, dass wir uns davon unabhängig machen, und uns unsere Energiesouveränität zurück holen. Nicht die Energiewende ist der falsche Weg, sondern der Versuch einer Kehrtwende zurück in ein fossil/nukleares Zeitalter.
Dazu spricht auch die Verfügbarkeit der Rohstoffe eine klare Sprache.
Uran
Die weltweit bekannten Uranreserven werden zwar gerne als immens groß dargestellt, dabei wird aber unterschlagen, dass sich der Großteil davon aus sehr kleinen Vorkommen zusammensetzt, die größtenteils auch nicht hinreichend geologisch untersucht sind, um ihre tatsächliche Größe und Abbaubarkeit zu erfassen.
Bei einem aktuellen jährlichen weltweiten Verbrauch von ca. 60.000 t beträgt die Förderung aber nur ca. 50.000 t. Die Differenz wird aus Lagerbeständen, u.a. aus abgerüsteten Atomwaffen, gedeckt. Hier besteht also gar keine Reserve bei Engpässen und für weiteren Ausbau.
Die Uranvorkommen in Europa sind relativ klein und die aktuelle Förderung ist vernachlässigbar. Die großen Vorkommen in Deutschland und Frankreich sind bereits ausgebeutet.
Und über die weltweite Uranproduktion hat Russland etwa bei der Hälfte direkte oder indirekte Kontrolle. Von etwas über 60.000 t Kapazität für die Anreicherung von Uran sind 27.100 t in russischem Besitz [16]. Das alleine stellt schon einen erheblichen Flaschenhals dar.
Bei der Förderung von Uranerz hat aktuell Kasachstan den Spitzenplatz. Mit ca. 20.000 t pro Jahr sind das rund 40% der Weltproduktion. Aufgrund der geografischen Lage (ohne Zugang zum Meer sind Russland oder China die sinnvollsten Transportwege) und der fehlenden Kapazitäten für die Anreicherung ist der Zugang für internationale Verbraucher ziemlich unsicher. Dabei hilft es auch nicht, dass Rosatom sich aus Kasachstan zurückzieht, denn deren Platz übernimmt China.
Die Versorgung mit Uran ist also signifikant von Russland und China abhängig, ohne Aussichten, dies in irgend einer Weise verändern zu können, da Europa keine ausreichenden eigenen Vorkommen hat.
Seltene Erden
Die Seltenen Erden werden häufig als vermeintlicher Showstopper für den Ausbau der Erneuerbaren Energien genannt. Tatsächlich spielen sie aber keine so große Rolle. Benötigt werden Seltene Erden primär für die Magnete in Generatoren und Elektromotoren. Dort werden sie aber nicht verbraucht. Eine Lieferunterbrechung lässt einen bestehenden Magneten nicht verschwinden. Und Generatoren können auch ohne Dauermagnete gebaut werden, als sogenannte fremderregte Generatoren, bei denen Elektromagnete das Feld erzeugen. Die Effizienz ist etwas geringer, aber die Abhängigkeit von Seltenerdmagneten fällt weg.
Der Name ist auch irreführend. Seltene Erden sind so benannt, weil man dachte sie seien selten, als sie entdeckt wurden. Tatsächlich sind sie an vielen Orten zu finden und auch in Europa gibt es signifikante Vorkommen, die aber bisher nicht erschlossen wurden. [17]
Der Weltmarkt für Seltene Erden ist von China strategisch besetzt worden, die in der Spitze ca. 95% der Weltproduktion geliefert haben und durch Dumping alle Konkurrenten kaputtgemacht hatten. Nachdem die strategische Bedeutung klar geworden ist, sind in diversen Ländern neue Produktionen etabliert worden. Der Weltmarktanteil Chinas ist unter 70% gefallen und fällt schnell weiter. Ein Engpass ist die Weiterverarbeitung, wo China noch sehr weit vorne liegt.
Besonders stark entwickelt sich Australien, wo der deutsche Rohstoffonds gerade bei Arafura Resources Ltd. eingestiegen ist, einem Unternehmen, das eines der größten Vorkommen an Seltenen Erden besitzt und aktuell beginnt, seine Produktion aufzubauen. [18]
Die Australische Lynas Corp. liefert bereits ca. 10% des Weltmarktbedarfs an Seltenen Erden und hat grade ihre Produktionskapazität verdoppelt [19].
Lithium
Lithium ist nicht selten, alleine Deutschland hat drei große Vorkommen, die sich in der Erschließung befinden. Dazu kommt, dass die Zellen für stationäre Speicher zunehmend auf Natrium basieren. Ebenso sind Redox-Flow Batterien im Vormarsch, die sich insbesondere für längere Speicherzeiträume gut eignen. Im Bereich der Flowzellen ist mit CMBlue einer der weltweit führenden Hersteller in Deutschland ansässig.
Seltene Erden sind entgegen der häufig erzählten Urban Legend nicht in Batterien enthalten, abgesehen von wenigen, sehr exotischen Varianten, die keine Marktrelevanz haben.
Selber machen
Europa ist technologisch stark. Die weltweite Halbleiterindustrie fertigt ohne Europa nicht auf dem aktuellen Stand der Technik, denn sowohl die Technologie für die höchsten Auflösungen, als auch für das reinste Silizium kommen aus Europa.
Wir haben nicht viel Öl, Gas und Uran, aber wir haben die Rohstoffe, die wir für High-Tech brauchen und wir haben das Know How dafür, sowie die industrielle Basis. Es gibt keine physischen Gründe, warum wir nicht in Europa eine weltklasse Fertigung für Erneuerbare Energien und Speicher aufbauen sollten. Noch dazu sind Solarenergie und Speicher die günstigste Form der Energiegewinnung, gefolgt von Onshore Windkraft. Und diese Energieformen lassen sich auch viel schneller aufbauen und skalieren als fossile oder nukleare Optionen.
Sichtweise der Piraten weltweit
Die deutsche Piratenpartei ist in Ihrer Sichtweise bereits seit vielen Jahren konsequent in ihrer Beurteilung der Situation und in den vorgeschlagenen Maßnahmen.
[20, 21]
Auch unsere Schwesterparteien sind nahezu einheitlich für dieselben Maßnahmen, wie im gemeinsamen Wahlprogramm zur Europawahl abgestimmt.
[22]
Und die Piraten in Tschechien sprechen sich gerade dieser Tage in einem „Manifest zur Energiesicherheit“ u.a. für einen schnellen Ausbau der Erneuerbaren unter Einbeziehung der Bürger aus und sehen die Notwendigkeit, sich vom Import von Energierohstoffen unabhängig zu machen, da diese ein Risiko für die Sicherheit sind und unkalkulierbare Kosten nach sich ziehen.
[23]
Fazit
Wir sind gut in Technologie, Automatisierung und Effizienz, wir können ganz vorne mitspielen, wir müssen nur wollen und uns von alten Geschäftsmodellen und deren Lobbyisten lösen!
Wem also Sicherheit für Europa wirklich wichtig ist, für den sind Öl, Gas, Kohle und Uran Auslaufmodelle.
Quellen:
[1] https://www.ardmediathek.de/video/die-nuklearfalle/die-nuklearfalle-putins-deals-mit-dem-westen/mdr/Y3JpZDovL21kci5kZS9zZW5kdW5nLzI4MjA0MC81MzEyMzEtNTExMTc3
[2] https://www.reuters.com/business/energy/us-demands-europe-field-energy-2026-02-20/
[3] https://euractiv.com/de/news/frankreichs-schwindender-einfluss-in-afrika/
[4] https://pris.iaea.org/PRIS/CountryStatistics/ReactorDetails.aspx?current=1076
[5] https://www.fr.de/wirtschaft/erneuerbare-halten-trotz-gaskrise-strompreis-stabil-merz-ministerin-raeumt-ein-zr-94267138.html
[6] https://kleinmanenergy.upenn.edu/commentary/blog/replacing-californias-peaker-plants-with-long-duration-energy-storage/
[7] https://de.wikipedia.org/wiki/Xenonvergiftung
[8] https://www.energy-charts.info/charts/power/chart.htm?c=FR&l=de
[9] https://www.energy-charts.info/charts/power/chart.htm?c=ES&l=de&week=22
[10] https://pris.iaea.org/pris/home.aspx
[11] https://de.wikipedia.org/wiki/Kernkraftwerk_Hinkley_Point
[12] https://www.nucnet.org/news/hot-functional-testing-begins-at-slovakia-s-mochovce-4-nuclear-plant-3-2-2025
[13] https://nucleus.iaea.org/sites/connect/UPCpublic/Documents/Uranium%202022_%20Resources,%20Production%20and%20Demand.pdf
[14] https://www-pub.iaea.org/MTCD/Publications/PDF/WOR_URA_web.pdf
[15] https://de.wikipedia.org/wiki/Uran/Tabellen_und_Grafiken
[16] https://world-nuclear.org/information-library/nuclear-fuel-cycle/conversion-enrichment-and-fabrication/uranium-enrichment
[17] https://de.wikipedia.org/wiki/Metalle_der_Seltenen_Erden
[18] https://www.bundeswirtschaftsministerium.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2026/04/20260401-rohstofffonds-beteiligt-sich-am-australischen-nolans-projekt-zur-sicherung-seltener-erden.html
[19] https://lynasrareearths.com/
[20] https://wiki.piratenpartei.de/Parteiprogramm#Energiepolitik
[21] https://wiki.piratenpartei.de/Bundestagswahl_2025/Wahlprogramm#Energiepolitik
[22] https://europa2024.piratenpartei.de/wahlprogramm/umwelt-klima-und-energie/
[23] https://www.pirati.cz/jak-pirati-pracuji/pirati-predstavili-manifest-energeticke-bezpecnosti-chteji-snizit-zavislost-na-dovozu-a-zlevnit-zivot-lidem/
Das Titelbild wurde mit Grok erstellt.