Nukleartransport im Orkan

Im Zuge des geplanten Atomausstiegs finden viele Gefahren, die uns mit der Kernenergie noch lange beschäftigen werden, immer seltener mediale Aufmerksamkeit.

So wird regelmäßig auch Nuklearmaterial durch Deutschland transportiert. Hierbei gelten natürlich umfangreiche behördliche Auflagen und da ist es interessant, sich mit der Frage zu beschäftigen, wie die Transporte gesichert sind und unter welchen Witterungsbedingungen auf welche Weise befördert wird.

Hanns-Jörg Rohwedder (danebod), langjähriges aktives Mitglied der AG Energiepolitik und umweltpolitischer Sprecher der Landtagsfraktion der Piraten in NRW, beschäftigt sich seit vielen Jahren mit den Gefahren der Atomtransporte. Er wurde hellhörig bei der Information, dass mitten im Orkan „Niklas“ (mit Windgeschwindigkeiten bis zu 160 km/h) Ende März 2015 ein Zug mit Nuklearmaterial von Hamburg aus durch NRW gerollt sein soll.

Auch in diesem Falle stellte er darum eine parlamentarische Anfrage unter anderem zu der Frage, wo sich der Zug während des Sturms befunden hat. Eine Antwort steht noch aus.

Seine hartnäckige parlamentarische Arbeit wird ausführlich in einem aktuellen Bericht in der Welt beschrieben.